Automobile Wechselzeiten im Herbst
Draußen wird es wieder kälter, die Temperaturen fallen schon in den einstelligen Bereich und in Teilen Deutschlands kam es in den vergangenen Nächten sogar schon zu teilweiser Glätte. Langsam wird es deshalb wieder Zeit, seine Autoreifen zu wechseln, denn jetzt sind wieder Winterreifen angesagt. Dies besagt auch die goldene Regel des ADAC: “Winterreifen von O (Oktober) bis O (Ostern)”. Aber warum sollte man eigentlich Winterreifen aufziehen? Wieso sind diese mehr zu empfehlen als Allwetterreifen?
Vorteile gegenüber Allwetterreifen
Klar – Ein nur ein Satz Reifen spart natürlich immens Geld, ist aber auch viel unsicherer. Laut dem Deutschen Wetterdienst beträgt der Anteil von Schnee 15%, von Nässe 45% und von Trockenheit 40% pro Jahr. Dies kann die Sicherheit beim Fahren immens beeinflussen. Reifensuchmaschine hat Allwetterreifen getestet und folgendes Resultat erhalten:

In zwei von drei Punkten schneiden Winterreifen besser als Allwetterreifen nach Schulnotensystem ab. Lediglich bei der Trockenheit schneiden Allwetterreifen besser ab, doch im Winter fällt dieser Punkt außer Beachtung, denn trocken ist es im Winter meistens nie!
Winterreifen sind im Winter also mehr zu empfehlen als Allwetterreifen!
Aber worin liegt jetzt der Unterschied zwischen den beiden Reifentypen? Ganz einfach: Wie Auto.de berichtet, haben Winterreifen eine kälteresistentere Gummimischung in den Reifen. Dieser sorgt für mehr Grip bei kälteren Temperaturen. Winterreifen erkennt man an der Beschriftung M&S, was für “Matsch und Schnee” steht.
Günstige Winterreifen
Trotz allem müssen Winterreifen nicht teuer sein. Viele Webseiten bieten optimale Kompromisse zwischen Sicherheit und Preis an, wobei natürlich die Sicherheit im Vordergrund steht. Ein Beispiel ist der Onlineshop von Auto.de. Hier kann man für so ziemlich alle Kraftfahrzeuge und alle Reifengrößen sowohl Sommer- als auch Winterreifen erwerben. Beispielsweise kann man die Blizzak-Reifen von Bridgestone für nur 58,-€/Stk. erwerben. Bei Händlern wie A.T.U kosten diese um die 70,-€/Stk. So kann man für eine komplette Bereifung knapp 50 Euro sparen.
Links Sommerreifen, rechts Winterreifen
Unfall ohne Winterreifen – Zahlt die Versicherung?
Ja, egal ob man mit oder ohne Winterreifen fährt – Die KFZ-Versicherung zahlt immer. Auch die Anzahl der Beschuldigungen der vorsätzlichen Gefährdung sinken angesichts des Versuches der Kundengewinnung immer mehr. Dafür nehmen aber viele Versicherungsgesellschaften viel zu viel Beiträge. Deswegen sollte man auch hier den Preis vergleichen, um zu sparen. Es gibt allerdings von vielen Anbietern günstige Tarife die empfehlenswert sind. So kann man im Winter auch an dieser Stelle noch den ein oder anderen Euro sparen.
Wie man sieht, kann man mit einer intensiven Recherche beim Umstieg auf Winterreifen eine Menge Geld sparen. Man muss nur die Preise ausführlich vergleichen. Wir empfehlen sowieso einen Umstieg auf Winterreifen. Diese sind im Straßenverkehr tauglicher.
Und was bringt ein tausende Euro teures Auto, wenn man an der Sicherheit spart?
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Hier bloggt regelmäßig Daniel (alias Knoxer123) über alles denkbares. Hauptsächlich spiegeln sich die Themen aus meinem Alltag wieder, die meinen Lesern nützlich sein können.



Auch, wenn die Winterreifenpflicht ziemlich überhastet eingeführt wurde und am Anfang keiner wusste, welche Reifen genau erlaubt sind, muss man sagen, dass die Aktion meiner Ansicht nach vernünftig war. Selbst in den Großstädten gab es in den letzten Wintern tagelang geschlossene Schneedecken auf den Strassen. Mit Sommerreifen war man da ein Verkehrsrisiko. Eines von ganz wenig guten Projekten unserer jetzigen Regierung.
@Heino Hauser, da stimme ich dir zu, es ist einfach dumm im Winter mit Sommerreifen zu fahren. Vor allem weil dadurch auch andere Menschen gefährdet werden. Doch wie es in Deutschland so ist, ist manche Idee gut, aber die Ausführung schlecht. E10 ist da ein gutes Schlagwort