Trotz Hörschaden erfolgreicher Arzt – die Lebensgeschichte von Roland Zeh
Dass man mit einer Behinderung beruflich nicht abgeschrieben werden sollte, zeigt Roland Zeh. Obwohl er im Alter von sieben Jahren, durch eine schwere Hirnhautentzündung taub wurde, stellt diese Behinderung kein großes Problem für ihn dar.
Er fängt an Medizin zu studieren und möchte Arzt werden. Aber gleichwohl er ausgezeichnete Noten vorweisen konnte, wollte man ihn nicht zum Staatsexamen zulassen. Er zieht vor Gericht, bekommt recht und ist heute sogar Chefarzt an einer Klinik in Bad Nauheim.
Seine bewegende Lebensgeschichte erzählt er heute (03.02.2010 um 22:15 Uhr) auf RTL in der Sendung Stern TV.
Ich finde beachtlich, dass ein Mensch – trotz so einer schweren Behinderung – sein Leben meistert und beruflich durchstartet. Schade ist, dass solchen Menschen Steine in den Weg gelegt werden.
Und ich bewundere Roland Zeh dafür, wie stark er ist und ich würde mir wünschen, dass ich persönlich selbst in vielen Dingen solch ein Durchhaltevermögen haben würde.
Quelle: stern.de
© Hans Snoek / PIXELIO
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Hier bloggt regelmäßig Daniel (alias Knoxer123) über alles denkbares. Hauptsächlich spiegeln sich die Themen aus meinem Alltag wieder, die meinen Lesern nützlich sein können.



Trotz Behinderung Oberarzt geworden – Herr Dr. Roland Zeh hat meine höchste Anerkennung und gibt hoffentlich durch seine Lebensgeschichte noch mehr Menschen Hoffnung. Ich werde mir die Stern TV Reportage auf alle Fälle anschauen. Vor allem Günther Jauch ist mir ein sehr sympathischer Moderator
Ja, solcherlei schöne Geschichten gibt es manchmal. Ich habe mal etwas über einen fast vollständig Blinden gelesen, der eine ganz normale Ausbildung gemacht hat und durch Disziplin (alles Örtlichkeiten immer erst abchecken und dann ALLES merken) und ungeheure Konzentration seiner Umgebung verheimlicht hat, dass er fast vollständig blind ist. Oft werden solche Menschen durch die Umwelt behindert, nicht durch sich selbst. Bei mir im Haus wohnt ein kleiner dicker Junge (Eltern groß und dick) mit leichter Sehschwäche, der wird täglich vom Fahrdienst abgeholt und in eine Sonderschule gekarrt… ggrrrr…solche Eltern könnte ich…..
Ja, eine tolle Karriere. Aber jede Form von Mitleid oder Bewunderung sind doch wirklich fehl am Platz. Was ist daran so “beachtlich, dass ein Mensch mit einer solchen Behinderung sein Leben meistert”. Jeder- ob mit oder ohne Behinderung- hat doch die Aufgabe sein Leben zu meistern ( auch beruflich) – man wird doch nicht vom Schicksal gefragt oder kann sich irgendetwas aussuchen.
Irgendwann können die Behinderten das “trotz Behinderung” nicht mehr hören.Sie wollen doch so behandelt werden wie alle anderen- als ganz normale Menschen.
Ich meine, dass die Leute mit Hörschaden die gleichen Rechte wie uns haben und einen festen Beruf ohne Probleme haben können.