Apple verweigert Flash für iPod, iPad & Co
Flash ist heutzutage eines der wichtigsten Bausteine im Internet. Viele Internetseiten wie Cokefridge oder auch YouTube sind mit diesem System ausgestattet.
Doch für Apple-Produkte wie der iPod, das iPad und das iPhone wird dieser Standard nicht verfügbar sein.
“Unsicher, stromfressen, kein offenes System” – So zitierte Computerbild den Apple-Vorsitzenden Steve Jobs, der in einer
Pressekonferenz das “Nein” für Flash auf Apple-Produkte gegeben hat. Durch diese Maßnahme allerdings werden viele Internetseiten auf den teuren Produkten mit hohen Erwartungen nicht oder nur halbwegs und eingeschränkt angezeigt
Doch Steve Jobs hervorgebrachte Argumente sind nicht oder nur teilweise richtig:
Stromfressend: ist Flash zwar, doch nicht so drastisch wie es beschrieben wurde. Jobs sprach von über 100% Batterieverlust durch Flash – In Tests waren es gerade mal 28%, die ein Gerät ohne Flash aushalten konnte.
Unsicher: ist Flash dank seiner weiten Verbreitung zwar, doch hat Adobe angekündigt, dass eine sogenannte Sandbox für Produkte erscheinen soll.
Touch-Unfähig: Diese Aussage ist totaler non-sense, denn auch Flash kann man über den Touchscreen steuern, welcher in vielen meisten Apple-Produkten eingebaut ist.
Spiele und Videos gehen auch ohne Flash: Stimmt zwar, YouTube setzt nämlich noch Alternativ auf den HTML5 Standard, doch wenn man sich einmal die unterstützen Browser ansieht, wird es schwierig mit der Nutzung. Ebenso, da das Protokoll noch in der Beta-Phase ist und somit technische Einschränkungen bietet.
Die Verweigerung des wichtigen Flash-Protokolls scheint eher eine politische Einstellung als eine Einstellung zum Produkt zu sein. Flash ist weiterhin ein sehr wichtiger Baustein im Internet, ohne den viele Applikationen nicht laufen.
Dennoch müssen Apple-Produktbesitzer wahrscheinlich weiterhin ohne diesen Standard auskommen. Ob sich in der Zukunft was ändern wird, ist unwahrscheinlich.
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Hier bloggt regelmäßig Daniel (alias Knoxer123) über alles denkbares. Hauptsächlich spiegeln sich die Themen aus meinem Alltag wieder, die meinen Lesern nützlich sein können.



Wieso muss Apple immer so proprietär sein? Mich regt es auf, dass ich für die iPhone App Programmierung erst mal nen Mac beschaffen muss. Bin dann stattdessen in die Android Programmierung eingestiegen. Da sieht man wie gut sich offene Systeme durchsetzen. Android hat in der USA Apple schon überholt. Und Deutschland wird sicher bald folgen.
Gruß
Long
Hähähähähä…
Immer die gleichen Diskussionen…
Immer erst dagegen sein.
So war´s beim iPhone, iPad und als Apple es wagte, als erstes Unternehmen die Diskette aus seinen Rechnern zu verbannen. (Demnächst wird das Spiel übrigens weitergehen, wenn optische Laufwerke aus den Rechnern verschwinden.
)
Flash ist einfach ein unnützes, veraltetes Relikt. Es gibt unzählige Gründe gegen Flash.
Ich finde Steves Haltung gut. Einer muß ja endlich mal anfangen ein Umdenken Flash betreffend anzustossen. Und massentaugliche Devices wie iPhone und iPad sind eine treffliche Basis dafür.
Andere Unternehmen denken SICHER genau wie Steve, haben aber nicht den Arsch in der Hose das Thema anzugehen.
Android setzt sich gerade nur massenhaft durch, weil es BILLIG ist. Das ist okay so. Die Mehrheit ist dumm. Die Mehrheit hat auch über Jules Verne gelacht.
Die ganzen “Geiz ist Geil” – Denker kaufen Handys mit Android.
Aber nur weil viele Menschen ein Nachmacher-Produkt kaufen, weil sie gerne das Original -das iPhone- hätten, es sich aber nicht leisten können, wird es nicht besser.
Die Mehrheit fährt Mittelklassewagen. Sind die deshalb besser als ein Oberklassewagen???
Das iPhone war lange Zeit unüberholt. Diese Mehrheit müsste damals deiner Argumentation zufolge ebenfalls dumm gewesen sein. Der Mensch verhält sich in der freien Marktwirtschaft allerdings meist nach seinem wirtschaftlichen Besten. Der Großteil dieser Menschen informiert sich vor einem Kauf über den Preis und die dafür gebotene Leistung und trifft demnach eine Entscheidung. So läuft das seit Jahrzehnten in unserer Wirtschaft sehr erfolgreich – ein Zeichen dafür, dass die Masse sehrwohl in der Lage ist, zwischen Gutem und Schlechtem abzuwägen. Wer nicht mit der Zeit geht, dem fährt der Zug davon – hoffentlich merkt Apple das endlich, denn auch die Appleanpreiser werden über kurz oder lang mit Konkurrenzprodukten in Berührung kommen.
Keiner sagt, dass Apple schlechte Produkte herstellt. Die Produkte sind ganz im Gegenteil vergleichbaren in der Benutzerfreundlichkeit weit voraus. Apple meint allerdings, sich auf dem Schein ausruhen und dem Nutzer unliebsame Funktionen vorenthalten zu können.
Ich mag Apple Produkte wegen ihres Designs und wegen ihrer immer wieder hervorgebrachten Innovationen.
Ich hasse Apple jedoch, für seine “Drangsalierungs-Politik”, es werden konsequent Erweiterungsmöglichkeiten der Geräte vorenthalten, angeblich um Störungen durch Inkompatibilitäten auszuschließen. Diese Behauptung verliert allerdings an Glaubwürdigkeit, wenn man die Aufpreispolitik von Apple betrachtet – warum kostet ein iPhone mit 32GB 120 Euro mehr als eines mit 16GB, während eine Speicherkarte mit 16GB je nach Qualität 12 bis 20 Euro kostet. Diese Politik will ich nicht unterstützen und meide aus dieser Überzeugung heraus Apple Produkte